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''Hamam '' -hinter diesem geheimnisvollen Wort versteckt sich  eine uralte Wellness-Formen: Entspannung und Gesundheit, Reinigung von Körper, Geist und Seele. Und das ist nicht zu viel versprochen. 

Geschichte des Hamam 

Die türkische Badekultur reicht bereits 800 Jahre zurück und hat ihren Ursprung in Mittelanatolien und Istanbul, wo heute noch die schönsten Bäder zu finden sind. Das Hamam prägt die Badegeschichte im Orient.

  Dank dem strengen Reinlichkeitsgebots des Islams haben sich diese  Bäder schon bei den Osmanen großer Beliebtheit erfreut. Verweilen, Waschen und Plaudern in den orientalischen Baderäumen ist ein Genuss weit weg von Hektik und Alltag. Waren schon die römischen Thermen Stätten der Begegnung, wo man das Nützliche mit Geselligkeit verband, ist das Hamam ein Ort der genussvollen Zurückgezogenheit, wo sich das Angenehme und die Stille treffen.

Der Bau von Bädern galt in religiöser Hinsicht als verdienstvoll, und die von Privatleuten gebauten Bäder wurden meist in fromme Stiftungen eingebracht. Dadurch waren sie unveräußerlich- neben der religiösen Motivation des Badens ein Grund, warum das Hamam weiter existiert, obwohl Altstadtsanierungen die Zahl der Bäder reduziert und die allgemeine Übernahme des westlichen Badezimmers die Kunden aus besseren Gesellschaftsschichten ausbleiben lässt.

So naheliegend ein Besuch der osmanischen Prunkbäder in Bursa und Istanbul auch sein mag, der gemischtgeschlechtliche Badebetrieb ist eine Touristenattraktion. Im traditionellen Hamam wird streng darauf geachtet, dass Frauen und Männer in ihren Entspannungs- und Waschzeremonien nicht gestört werden.

Hamam: Baden wie in 1001 Nacht

Im Hamam nehmen Körper und Geist ein Bad in milder Wärme und sanftem Licht. Es geht dabei aber nicht nur um bloße Körperreinigung, sondern um ein wahres Fest der Sinne: Wärme, Feuchtigkeit, Schaum, Düfte und Berührungen ergeben ein komplexes Gesamtkunstwerk im Dienste des Wohlbefindens. Dabei bedeutet das arabische Wort "hamam" eigentlich nur "wärmen".

Das orientalische Badehaus Hamam hat eine angenehme Temperatur von ca. 38 Grad Celsius. Das Hamam wird in drei Räume eingeteilt. Der erste Raum "Camekan", dient als Umkleideraum. Nur bekleidet mit einem Hüfttuch, dem so genannten Pestemal, einer türkischen Naturseife aus Olivenöl und einer Messingschale, der "Tas", geht es unter die Dusche, um den Alltagsstaub von der Haut zu spülen.

Anschließend werden Sie vom "Tellak" (Bademeister) oder der "Natir" (Badefrau)ins "Hararet", in das Dampfzimmer, weitergebeten, wo ausgiebige Hautreinigung und Massage durchgeführt werden. Die intensive Wärme öffnet die Hautporen und dringt tief in die Muskulatur ein.

 Mit einem Peelinghandschuh aus Ziegenhaar ("Kese") werden die abgestorbenen Hautzellen entfernt und das Bindegewebe durchblutet. Dieses geschieht immer im Wechsel mit warmen Wassergüssen, mit der "Tas". Hierdurch öffnen sich die Poren und verbessern die Hautatmung. Nach dem Ganzkörper-Peeling fühlt sich die Haut, glatt und geschmeidig an. Anschließend erfolgt mit Seifenschaum die anstrengende aber sehr angenehme Hamam-Massage.

Nach dem Massieren gibt es dann wieder Wassergüsse. Nun geht es in den letzten Raum, dem "Sogukluk". Hier besteht die Möglichkeit, sich nach dem Schwitzen, abzukühlen, auszuruhen und den Flüssigkeitsverlust mit "traditionellen" schwarzem Tee, dem Cay, oder Ayran, einem salzigen Joghurt getränk, auszugleichen.

Ismail Öner

Inhaber International Hamam Institut

 

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